CHRISTIAN MADL – Mit 16 Jahren wurde ich durch ein Auslandspraktikum in der Rheinpfalz für dieses Handwerk inspiriert. Es folgten weitere Praktika in Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Seit nunmehr 30 Jahren bin ich auf die Sektherstellung spezialisiert.

„Christian Madl, durch dessen Charakterweine Österreichs Sektlandschaft fraglos eine neue Dimension erfahren hat.“ - Peter Schleimer, Chefredakteur VINARIA Weinguide 2018/19

UNSER TEAM - Maßgeblichen Anteil an unserem Erfolg hat unser Team: Christian & Claudia Madl, Kerstin Schwarz (Büro) Samuel Magnús (Praktikant) Tomáš Režňák (Weingarten und Keller)

DIE REGION - Das nordöstliche Weinviertel um Schrattenberg verfügt über weltweit einzigartige Voraussetzungen, um außergewöhnliche Sekte herzustellen. Das Zusammenspiel von kontinentalem Klima, tiefgründigen Lehm- und Lössböden, die sehr nährstoffreich und kalkhaltig sind, sowie stetige Luftströmungen sind die Grundlage dafür.

UNSERE WEINGÄRTEN - Unser Weingut umfasst 3 Hektar bestes Rebenland. Unsere Hauptsorten sind Welschriesling und Chardonnay. Die umfassende Pflege der Reben ist uns ein großes Anliegen.

DIE HANDLESE – Die ausschließliche Handlese ist die Grundvoraussetzung für die Eleganz unserer Sekte.

SELEKTIERTE MOSTE - Wir verwenden nur den ersten Mostanteil. So garantieren wir höchste Qualität.

DIE TIRAGEFÜLLUNG - Nach erfolgter erster Gärung im Tank setzen wir im darauffolgenden Sommer den entstandenen Grundweinen abermals Zucker und Hefe zu und füllen sie in Sektflaschen (frz.“tirer“=„auf die Flasche ziehen“).

DIE MÉTHODE TRADITIONNELLE - Bei der Flaschengärung spaltet die Hefe Zucker zu Kohlensäure und Alkohol auf. Dabei steigt der Druck in der Flasche auf 6 bar – so entsteht Schaumwein.

DIE LAGERUNG - Erst mit 9 Monaten Lagerzeit „auf der Hefe“ darf Schaumwein „Sekt“ heißen. Wir lagern unsere Sekte im Sektkeller und lassen sie bewusst lange auf der Hefe liegen, weil sie feinperliger und cremiger werden. Die Hefe hält sie zugleich frisch. Reifedauer: 1 - 8 Jahre

DAS RÜTTELN – Um die Hefe wieder entfernen zu können, rütteln wir die Flaschen händisch für einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen. Durch tägliche 1/6-Drehungen rutscht die Hefe in den Hals. Je Flasche erfordert dies ca. 20 Handgriffe. Ein Teil wird auch automatisch gerüttelt.

DAS DEGORGIEREN – Wir entfernen die Hefe, indem wir die Flaschen kopfüber öffnen, wobei das Hefedepot herausschießt. Danach dosieren wir Likör dazu, um den Sektstil einzustellen (z.B. brut oder trocken). Die Agraffe, ein Drahtkörbchen, fixiert dann den Naturkork.

DER SEKTKELLER – Im Sektkeller, den mein Vater und ich aus drei alten Weinkellern gebaut haben, bieten wir Führungen und Verkostungen in einem schönen Kuppelgewölbe, der Rotunde, für 6 bis 20 Personen an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.